Prof. Dr. Wolfgang Scherf
Volkswirtschaftslehre und Öffentliche Finanzen

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Neue Beiträge

Ein Vorschlag zur Unternehmensteuerreform

Das deutsche Unternehmensteuersystem verletzt elementare steuerliche Effizienz- und Gerechtigkeitsprinzipien. Hier wird ein pragmatisches Konzept vorgestellt, das die wesentlichen Mängel des heutigen Systems beseitigt und Rechtsform- und Wettbewerbsneutralität herstellt.

Übernivellierung im Länderfinanzausgleich

Die Ergebnisse für das Ausgleichsjahr 2024 bestätigen die wiederkehrende Kritik der Zahlerländer an den enormen Umverteilungseffekten des Länderfinanzausgleichs. Hinzu kommen auch 2024 Verstöße gegen das verfassungsrechtliche Übernivellierungsverbot.

Die steuerliche Diskriminierung der Kapitalerträge

Die 2009 eingeführtre Abgeltungsteuer vereinfacht die Besteuerung der Einkünfte aus Kapitalvermögen. Sie scheint allerdings aufgrund des relativ niedrigen Steuersatzes Kapitaleinkommen gegenüber Arbeitseinkommen zu bevorzugen. Tatsächlich ist jedoch das Gegenteil der Fall.

Steuerkraftmessung im kommunalen Finanzausgleich

Neben den eigenen Steuereinnahmen bestimmt der kommunale Finanzausgleich die finanzielle Situation der Gemeinden. Der Beitrag analysiert den Einfluss der Steuerkraftmessung auf die interkommunalen Verteilungseffekte der Schlüsselzuweisungen.

Deutschland braucht keine Vermögensteuer

Die Wiederherstellung der Vermögensteuer gehört zum Standardrepertoire linker Parteien. Damit soll eine vermeintliche Gerechtigkeitslücke geschlossen werden. Die Vermögensteuer ist jedoch weder ein gerechtes, noch ein effizientes Instrument der Steuer- und Verteilungspolitik.

Die kalte Progression der Erbschaftsteuer

Bei der Erbschaftsteuer gelten nominal fixierte Freibeträge und Tarifzonen. Inflationsbedingt steigt hierdurch die reale Erbschaftsteuerlast kontinuierlich an. Um die kalten Progression zu beseitigen, muss neben der Einkommensteuer auch die Erbschaftsteuer indexiert werden.